Getreide

Bevorratung: In der Originalverpackung ist Getreide über mehrere Jahre haltbar. Ansonsten sollte es in einem luftdurchlässigen Gefäß lichtgeschützt, trocken und kühl gelagert werden, daher ist der Keller ein optimaler Ort. Zudem sollte das Getreide regelmäßig bewegt werden.

 

Getreide gehört zur Familie der Süßgräser und ist ein überlebensnotwendiges Nahrungsmittel. Die verbreitetsten Getreidearten sind Gerste, Weizen, Mais, Roggen, Hirse, Reis und Hafer. Zudem wird in Sommer- und Wintergetreide unterschieden.

 

Herkunft und Aussehen: Der genaue Ursprung von Getreide ist bis heute nicht bekannt, fest steht aber, dass es schon vor 10.000 Jahren im Osten angebaut wurde. In Mitteleuropa gibt es Getreide seit etwa 7000 Jahren. Gerste, Weizen, Roggen und Hirse bestehen aus einem Halm, an dem Blätter sowie an der Spitze eine Ähre mit Grannen wachsen. In dieser Ähre entstehen durch Selbst- oder Fremdbefruchtung Körner, die von einer Schale eingeschlossenen sind. Reis und Hafer sind vom Aufbau her ähnlich, nur an der Spitze befinden sich Rispen, an denen die Ähren entstehen. Die Maispflanze besteht aus einem langen, dünnen Stängel, an dem lange Blätter wachsen. Die Maiskolben wachsen nicht an der Spitze des Stängels, wo sich die sogenannte Fahne befindet, sondern weiter unten am Stängel. Sie werden von Lieschblättern geschützt.

 

Verwendung: Reis wird zumeist als Beilage zu Hauptgerichten serviert oder zu Puffreis verarbeitet. Mais hingegen wird zur Herstellung von Cornflakes, Popcorn, Speisestärke oder Pudding benutzt. Bei allen anderen Getreidearten werden die Getreidekörner hauptsächlich zu Mehl gemahlen und anschließend zur Herstellung von Brot verwendet. Doch auch in Müsli, Gebäck oder Suppen sind diverse Getreidearten enthalten.

 

Einkauf und Qualität: In verarbeiteter Form ist Getreide in den unter Verwendung genannten Produkten im Supermarkt erhältlich. In rohem Zustand ist Getreide zudem beim Müller oder im Bioladen zu erwerben.

 

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