Flusskrebse

Bevorratung: Flusskrebse sollten möglichst am Einkaufstag oder spätestens am Tag danach verarbeitet werden. Im Kühlschrank gelagert halten diese sich bis zu maximal 3 Tage. Tiefgefroren können diese bis zu 3 Monate aufbewahrt werden.

 

Flusskrebse sind aus dem Süßwasser stammende, langschwänzige Krebstiere und gehören zu den Schalen- bzw. Krustentieren (lat. Crustacea).

 

Herkunft und Aussehen: Flusskrebse sind hauptsächlich in langsam fließenden und kalten Flüssen oder auch Teichen, Seen und Sumpfgebieten verbreitet. Typisch für den Flusskrebs sind die nahezu gleich großen Scheren und die Panzerfarbe, die abhängig von der Art leuchtend rot, rotbraun, braun bis dunkelbraun oder fast schwarz ist. Flusskrebse haben sehr große Ähnlichkeiten mit dem Hummer.

 

Verwendung: Frische und lebendig erworbene Flusskrebse müssen vor dem Zubereiten erst getötet werden. Dabei werden diese bei lebendigem Leib in einen zuvor zubereiteten Fond, der sich aus Wasser, Lauch, Karotten, Sellerie, Knoblauchzehen, Lorbeerblättern, Zitronensaft, Salz, Kümmel und Thymian zusammensetzt, gegeben. Anschließend werden diese entweder gekocht oder gegrillt. Für mittelgroße Flusskrebse beträgt die Garzeit rund sechs Minuten.


Einkauf und Qualität: Da Krebstiere sehr leicht verderblich sind, dürfen die Tiere in der Regel nur lebend oder konserviert angeboten werden. Meist werden sie gekocht, unter Zusatz von Konservierungsstoffen, als erhitzte Konserve oder tiefgefroren im Einzelhandel angeboten. Oftmals kommt es auch vor, dass Flusskrebse nicht unbedingt Teil des Standardsortiments eines Fisch- bzw. Einzelhändlers sind. Daher sollten Sie sich am besten im Vorfeld bei Ihrem Fisch- bzw. Einzelhändler informieren und gegebenenfalls eine Bestellung aufgeben.

 

Verantwortlich für den Inhalt:
Percy Bongers (Chefredaktion)

Copyright © 2018 besserhaushalten