Feta

Bevorratung: Feta-Käse lässt sich am besten im Kühlschrank lagern. Einmal geöffnet sollte dieser innerhalb von 7 Tagen verzehrt werden. Um zu vermeiden, dass der Käse austrocknet, ist es zudem empfehlenswert, diesen in Wasser oder Salzlake zu lagern.

 

Feta ist ein aus Schafsmilch, teilweise auch Ziegenmilch, auf dem griechischen Festland hergestellter Schafskäse, der in einer Salzlake heranreift und dort sein sehr spezielles Aroma entwickelt.

 

Herkunft und Aussehen: Seinen Ursprung hat der unter dem Namen „Feta“ (griech. „Scheibe“)  bekannte Schafskäse in Griechenland/Kreta. 1494 wurde der Käse das erste Mal in einem Reisebericht erwähnt. Dabei entdeckte ein Italiener Holzfässer im griechischen Hafen Chania, in denen Käsescheiben in einer Salzlake gelagert wurden. Von den Einheimischen wurden die in einer Salzlake eingelegten Käsescheiben "Prosfatos" (griech.: "kürzlich" bzw. "frisch") genannt. Mit der Zeit wurden aus diesem und dem aus dem Lateinischen stammenden Begriff für Scheibe „Feta“. Der Käse hat ein weißliches Aussehen und weist eine bröckelige Struktur mit vielen kleinen Löchern auf. 

 

Verwendung: Es gibt vielerlei Möglichkeiten den Feta-Käse zu verarbeiten. Neben der häufigen Verwendung als Beilage zur Anreicherung von Salaten, eignet sich der Feta auch zum Überbacken. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass der Käse sehr würzig ist. Das bedeutet, dass Sie nur sparsam würzen sollten. Damit der Käse nicht austrocknet, sollte dieser vor dem Verzehr weiterhin in der Salzlake gelassen werden.

 

Einkauf und Qualität: Feta, oftmals eingelegt in Salzlake oder Öl, ist in jedem Supermarkt erhältlich. Dabei kann je nach Vorliebe zwischen würzigerem Käse aus Schafsmilch oder einem milderen aus Kuhmilch gewählt werden. Beim Kauf sollten Sie jedoch sehr vorsichtig sein – Schafskäse wird oftmals mit dem Begriff „Feta-Käse“ gleichgesetzt. Dabei darf ein Käse, laut dem Europäischen Gerichtshof, nur dann als „Feta-Käse“ bezeichnet werden, wenn dieser tatsächlich in Griechenland produziert wird. Mit einem etwas genaueren Blick auf die Verpackung kann der originale Feta leicht von den „Plagiaten“ unterschieden werden.

 

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