Fasan

Bevorratung: Wenn das Fleisch länger gelagert werden soll, muss es eingefroren werden. Ansonsten ist es auch bis zu zwei Tage im Kühlschrank haltbar.

 

Der Fasan (Phasianus colchicus) ist ein Vogel und gehört zur Familie der Hühnervögel. In der Küche kann man ihn mit fast allen Beilagen servieren und sein Gefieder wird zum Ausschmücken von Hüten genutzt.

 

Herkunft und Aussehen: Die unterschiedlichen Arten des Fasan sind in vielen Teilen der Welt beheimatet. Er besiedelt fast ganz Europa und einige Teile Nordamerikas. Eine weitere Art ist in Asien zu finden. Die Ausbreitung erstreckt sich von Vietnam über Laos, Thailand, Myanmar, Taiwan bis nach China. Der Fasan erreicht eine Körperlänge von 70 bis 80 Zentimetern wobei allein 45 bis 60 Zentimeter auf seinen spitzen, langen Schwanz zurückzuführen sind. Daher gehört der Fasan zu den mittelgroßen Hühnervögeln. Das Gewicht eines ausgewachsenen Fasan beträgt ca. 1,5 kg. Das Männchen besitzt im Gegensatz zum Weibchen ein sehr farbenfrohes Federkleid.

 

Verwendung: Das zarte, magere und helle Fleisch vom Fasan ähnelt im Geschmack stark dem Hühnerfleisch. Wird es jedoch einige Zeit gelagert entwickelt das Fleisch einen milden Wildgeschmack. Aufgrund seines typischen Geschmacks sind Innovationen in der Küche kaum Grenzen gesetzt. Er lässt sich mit fast allen Beilagen servieren. Vom klassischen Braten bis hin zu Fasan in einer Orange-Grappa-Sauce ist alles möglich. Fasanenfedern werden außerdem in vielen Kulturen zum Schmücken genutzt, wie zum Beispiel als Hutschmuck, als Accessoire an Trachten, Kostümen, Fächern, Wedeln und Uniformen.

 

Saison und Qualität: Der Fasan kann das ganze Jahr über verzehrt werden. Er ist sowohl tiefgekühlt als auch frisch erhältlich. Beim Kauf von Fasan gibt es nicht viel zu beachten, da noch keine Massenhaltung von Fasanen existiert. In der Regel bekommen Sie deshalb qualitativ hochwertiges Fleisch.

 

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