Essig

Bevorratung: Bei der Bevorratung von Essig ist darauf zu achten, dass er bei Zimmertemperatur, luftdicht und dunkel gelagert wird.

 

Essig (Acetum) wird aus alkoholhaltigen Flüssigkeiten fermentiert und in Verbindung mit Essigsäurebakterien hergestellt. Essig wird als sehr sauer schmeckendes Würz-, Konservierungs- und Naturheilmittel verwendet.

 

Herstellung und Geschichte: Bei der Herstellung von Essig kann grundsätzlich zwischen zwei verschiedene Arten unterschieden werden. Bei der ersten Herstellungsart wird der Essig unter der Nutzung von Essigbakterien durch Gärung produziert. Als zweite Möglichkeit bietet sich die Verdünnung mit Essig-Essenz an, wobei diese einen Säuregehalt von 25% enthält. Es existieren verschiedene Essigsorten wie Branntweinessig, Weinessig, Balsamicoessig, Frucht- oder Obstessig, Getreideessig, Gemüseessig und Honigessig. Die Nutzung und Herstellung von Essig zählt zu den ältesten Verfahren der Menschheit. Schon die Römer, Ägypter, Perser, Griechen und Babylonier stellten Essig her. Heutzutage wird Essig in vielen Teilen der Welt produziert.

 

Verwendung: Essig eignet sich hervorragend als Würzmittel für jegliche Art von Salaten, eingelegtes Obst und Gemüse, aber auch jedes Dressing lässt sich damit verfeinern. Nebenbei kann es auch als Konservierungsmittel oder zur Entkalkung von Kochtöpfen dienen. Die Heilwirkungen von Essig sind ebenfalls nicht zu verachten. Essig wirkt desinfizierend, fiebersenkend, entschlackend und ist gut für die Darmflora.

 

Qualität und Einkauf: Beim Einkauf von Essig sollte man sich schon vorher Gedanken machen, wofür man es verwenden möchte. Wenn man es zum Würzen von Salaten oder zur Zubereitung von Dressings benötigt, sollte man nicht mit dem Preis geizen. Benötigt man es jedoch zum Entkalken oder zum Entfernen von Flecken, kann man ruhig zu einem günstigeren Produkt greifen.

 

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