Dill

Bevorratung: Dill schmeckt am besten frisch, jedoch lässt er sich auch, in Folie eingepackt, gut gekühlt und mit einer hohen Luftfeuchtigkeit, bis zu drei Wochen lagern.

Dill

 

Dill (Anethum graveolens) gehört zur Familie der Doldenblütler und zählt im deutschsprachigem Raum zu den meistangebauten Gewürzen.

 

Herkunft und Aussehen: Die Pflanze ist hellgrün bis grün-türkis und erreicht eine Wuchshöhe von 30 bis 75 Zentimetern. Dill ist von seiner Beschaffenheit her sehr glatt  und besitzt einen leicht süßlichen Geschmack. Die jungen Blätter und die Spitzen haben das stärkste Aroma. Dill stammt aus dem Mittelmeerraum, aber auch aus Russland und dem westlichen Asien. Schon den Ägyptern war Dill bekannt. Hauptanbaugebiete für Dill findet man in mehreren osteuropäischen Ländern, sowie in China und Skandinavien. Die Dillsamen werden in der orientalischen Küche verwendet.

 

Verwendung: Durch sein Aroma lässt sich Dill in der Küche vielseitig einsetzen. Besonders in der deutschen und skandinavischen Küche ist Dill sehr beliebt. Als Gewürz wird er sowohl in Marinaden und Saucen, als auch in Eintöpfen und natürlich für Gurkengerichte genutzt. Des Weiteren dient er auch  zum Würzen von Fleisch- und Fischgerichten. Beim Anrichten eines Gerichts, sollte Dill immer frisch hinzugegeben werden, da er sonst durch längeres Kochen sein Aroma verliert. Auch im medizinischen Bereich wird Dill genutzt. Er wirkt entkrampfend, entzündungshemmend und fördert die Verdauung.

 

Einkauf und Saison: Durch zeitversetzten Anbau erfolgt die Ernte kontinuierlich von Ende Mai bis Oktober. Dill aus dem Treibhaus ist das ganze Jahr erhältlich. Importe kommen aus Italien, Frankreich, Dänemark, den Niederlanden und Israel.

 

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