Curry

Bevorratung: Curryblätter sollten möglichst schnell nach dem Kauf verzehrt werden, da sie sonst ihr Aroma verlieren. Ansonsten sollten sie eingefroren werden, wodurch sie mehrere Monate haltbar sind.

 

Das Curry stammt von der Curryfrucht, welche am Currybaum wächst. Curry wird in der deutschen Küche als Gewürz verwendet, jedoch stammt dieses nicht von der Currypflanze.

 

Aussehen und Herkunft: Curry wächst entweder als Baum oder Strauch und erreicht Wuchshöhen von bis zu 6 Meter. Die Rinde des Currybaumes ist dunkelgrau und der Stamm hat einen Durchmesser von 40 cm. Die Früchte des Currys besitzen eine schwarz-violette Farbe und wachsen bis zu 1,5 cm. Sie sind vom Aroma sehr süß und roh verzehrbar. Der Currybaum ist in fast ganz Asien zu finden. Er ist in Ländern wie Indien, Nepal, Laos, Thailand, Vietnam, Myanmar, Sri Lanka und China beheimatet und wächst in Höhenlagen von bis zu 1500 Meter.

 

Verwendung: Aufgrund des frischen, leicht rauchigen bis fruchtigen Aromas der Currypflanze, wird sie sehr häufig in der indischen und sri-lankischen Küche verwendet. Dabei gilt sie nicht nur als ein hervorragendes Gewürz, sondern auch als Beilage. Vor allem in der indischen Küche ist Curry sehr beliebt, das Hähnchen in Curry ist weltweit bekannt und ein indisches Nationalgericht. Des Weiteren werden die Curryblätter zu Currypulver weiterverarbeitet. Das indische Currypulver ist jedoch nicht mit dem westlichen Currypulver zu vergleichen, da Letzteres nicht aus der Currypflanze hergestellt wird. Dem Deutschen dürfte es vor allem durch die Currywurst bekannt sein. In der traditionellen Naturmedizin können sämtliche Teile des Currybaumes verwendet werden. Sie helfen gegen Diabetes, Augenkrankheiten, Nierenleiden, Magen-Darm-Probleme, vorzeitiges Ergrauen und Ekzeme.

 

Qualität und Saison: Beim Einkauf von frischem Curry ist darauf zu achten, dass es noch sein Aroma besitzt. Curry wird in vielen Ländern Asiens das ganze Jahr über angebaut und ist daher auch über das ganze Jahr erhältlich.

 

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