Brathähnchen

Bevorratung: Siehe Hühnerfleisch.

 

Brathähnchen kennt man auch, je nach Region, unter den Begriffen Broiler, Brathuhn oder Brathendl. Das Brathähnchen ist ein gebratenes Huhn mit einem Gewicht zwischen 700 und 1200 Gramm, das vor der Geschlechtsreife geschlachtet wird. Trotz des Ausdrucks Hähnchen kann es sich dabei durchaus auch um weibliche Tiere handeln.

 
Geschichte und Hintergrund: In der österreichischen Küche wird ein gebackenes Backhendl bevorzugt, wohingegen in der deutschen Küche das gebratene oder gegrillte Hähnchen gegessen wird. Seit dem 19. Jahrhundert hat sich das Brathähnchen zum beliebtesten Geflügelgericht entwickelt, das mittlerweile vor allem an Imbissständen fertig zubereitet verkauft wird. Brathähnchen war lange Zeit das populärste Gericht der Restaurant-Kette Wienerwald.

 

Qualität und Einkauf: Siehe Hühnerfleisch.

 

Zubereitung: Wurden die Innereien noch nicht beim Metzger entfernt, muss man dies im ersten Schritt zu Hause nachholen und das Hähnchen anschließend von innen und außen waschen und trocken tupfen. Dann etwa einen TL Salz in das Hähnchen geben und es auch von außen gut mit Salz und Pfeffer oder einer speziellen Geflügelgewürzmischung/Marinade mit Paprika, oder wer es scharf mag mit Chilli, einreiben. Das Hähnchen muss gleichmäßig und vollständig mit den Gewürzen bedeckt sein, allerdings sollte man es nicht übertreiben, denn das Hähnchen darf schließlich nicht nur nach Gewürzen schmecken. Alternativ kann man das Hähnchen auch bereits am Abend zuvor würzen und in einem geschlossenen Behälter im Kühlschrank durchziehen lassen
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Das Hähnchen anschließend in einen Bräter bzw. große Auflaufform geben oder auf einen speziellen Hähnchenstuhl setzen und im vorgeheizten Backofen bei 180 - 200 Grad auf der untersten Schiene je nach Größe ca. 60 - 80 Minuten garen. Das Hähnchen mindestens einmal wenden und erneut einpinseln. Sollte es an der oberen Seite zu dunkel werden, kann man es einfach mit Alufolie abdecken.

 

Verwendung: Brathähnchen werden meist mit Pommes oder Kartoffelsalat gegessen. Wer es etwas gesünder mag, kann auch einen grünen Salat oder Kartoffeln als Beilage wählen. Auch ein Stück selbstgebackenes Brot ist eine gute Kombination.

Geprüft durch die Dipl. oec. troph. (FH) Frau Rebecca Ginser.

 

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