Bambussprossen

Bevorratung: Frische Bambussprossen am Stück sollten in ein feuchtes Tuch eingewickelt im Kühlschrank gelagert werden; so sind sie einige Tage haltbar. Im Glas oder in der Konserve eingelegte Sprossen sind mehrere Monate lang lagerfähig.

 

Bambussprossen (Phyllostachys spp) gehören zum Stengelgemüse, werden überwiegend aus den jungen Schösslingen des Bambusrohrs gewonnen und sind auf der ganzen Welt als Nahrungsmittel bekannt und sehr beliebt. Die Bambuspflanze (Bambuseae) gehört botanisch zu den Süßgräsern aus der Familie der Bambusgewächse (Bambusoideae).

 

Herkunft und Aussehen: Das Hauptverbreitungsgebiet der Bambuspflanze ist China, wo die schmackhaften Sprossen schon seit Jahrtausenden verzehrt werden. Danach folgen weitere asiatische Länder sowie Gebiete in Südamerika. Aber auch in Nordamerika, Australien, Afrika und Italien (als einzigem europäischem Land) ist Bambus verbreitet.

 

Die circa 25 Zentimeter langen und sieben Zentimeter breiten, festfleischigen Sprossen haben eine hellgelbe Färbung und eine kegelförmige Struktur.

 

Verwendung: Die vorwiegend aus Asien und Lateinamerika importierten Bambussprossen werden in Streifen als Gemüse, in Essig eingelegt oder aber auch vorgekocht und abgepackt als Konserve in die Verwendung eingebracht. Aus der asiatischen Küche ist uns bekannt, dass man die kalorienarmen Bambussprossen sehr gut zu Reisgerichten servieren kann. Ebenfalls ist die Zubereitung als Tee oder als Beilage zu Rohkostsalaten bekannt.

 

Einkauf, Qualität und Saison: Im Supermarkt sind überwiegend getrocknete oder in Konserven eingelegte Bambussprossen erhältlich. In einigen asiatischen Geschäften gibt es allerdings auch frische Sprossen zu kaufen. Da frische Bambussprossen ein Toxin sowie zahlreiche Bitterstoffe enthalten, müssen sie vor dem Verzehr unbedingt gekocht werden. Geerntet werden die Sprossen – von denen es im Übrigen ca. 200 verschiedene Arten gibt – nach etwa drei Jahren, indem man sie aus dem Boden ausgräbt und die verholzte Hülle entfernt.

Geprüft durch die Dipl. oec. troph. (FH) Frau Rebecca Ginser.

 

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