Austernpilze

Bevorratung: Am besten sollten Austernpilze direkt verwendet werden. Ansonsten sind sie, luftig in Papier verpackt, im Kühlschrank maximal eine Woche haltbar. Getrocknet und lichtgeschützt beträgt die Haltbarkeit bis zu einem Jahr. Weiterhin können Austernpilze roh, oder nach dem Blanchieren, eingefroren werden. Dann sind sie bis zu zehn Monate haltbar.

 

Austernpilze gehören zu den bedeutendsten Kulturpilzen und werden in bis zu 40 Arten unterteilt.

 

Herkunft und Aussehen: Der Ursprung der Austernpilze liegt in Südostasien. Heute werden Austernpilze in Deutschland, Italien, den Niederlanden und Frankreich auf Strohballen in großen Hallen gezüchtet. Austernpilze bestehen aus einem mit Lamellen bewachsenen, kurzen Stiel, welcher bis zu vier Zentimeter lang und drei Zentimeter dick wird. Der muschelförmige Hut erreicht einen Durchmesser von bis zu 20 Zentimetern. Die Färbungen reichen von weiß über gelb bis zu rotbraun.

 

Verwendung: Die Zubereitungsmöglichkeiten von Austernpilzen sind sehr vielfältig. Sie lassen sich dünsten, braten, grillen, kochen, frittieren und zu Fleisch, Gemüse oder auch anderen Pilzen servieren. Wichtig ist es, die Austernpilze nicht zu lange zu garen, da sie ansonsten schnell zäh werden. Zudem sollten sie vorher vorsichtig geputzt werden.

 

Einkauf und Qualität: Austernpilze sind im Supermarkt abgepackt das ganze Jahr über erhältlich, auf dem Wochenmarkt werden sie lose verkauft. Beim Einkauf ist darauf zu achten, dass der Pilz nicht matschig ist und die Hüte nicht eingerissen sind. Zudem zeichnet festes und saftiges Fleisch einen guten Austernpilz aus.

 

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