Appenzeller

Bevorratung: Bei der Lagerung von Appenzeller sollten Sie unbedingt darauf achten, dass er nicht mit anderen Käsesorten zusammen gelagert wird. Sie können den Käse ohne Probleme, in ein feuchtes Tuch gewickelt, im Gemüsefach Ihres Kühlschranks lagern.

 

Der Appenzeller gehört wie der Emmentaler und der Greyerzer zu den Hartkäsesorten. Er zählt aufgrund seines hohen Fettgehaltes zur Rahmstufe.

 

Herkunft und Aussehen: Das Appenzellerland in der Schweiz ist das Entstehungsgebiet des Appenzellers, dies wird durch eine Urkunde aus dem Jahr 1282 belegt. Die Rohmilch, die zur Herstellung benötigt wird, kommt ausschließlich aus der Umgebung rund um den Säntis. In Deutschland ist der Appenzeller der beliebteste Schweizer Käse überhaupt. Vom Appenzeller, dessen Name gesetzlich geschützt ist, werden im Jahr rund 8.000 Tonnen hergestellt. 60% werden exportiert, vorwiegend nach Deutschland. Der Laib des Appenzellers hat die Form eines Rades und kann bis zu acht Kilogramm schwer werden. Im Durchmesser wird der Appenzeller bis zu 30 cm groß. Man erkennt ihn an seiner gelben bis bräunlichen, leicht feuchten Rinde. Der hellgelbe Teig enthält kleine, erbsengroße Löcher.

 

Verwendung: Der Appenzeller ist in deutschen Küchen sehr beliebt. Er eignet sich hervorragend für Fondue und Raclette. Mit zunehmendem Alter variiert das würzige Aroma des Appenzellers. Auch zum Überbacken von Gerichten ist der Appenzeller sehr gut geeignet. Sie können ihn auch problemlos roh verzehren.

 

Einkauf und Qualität: Appenzeller hat eine Reifezeit von drei bis sechs Monaten. Die sorgfältige und traditionelle Herstellung garantiert, dass jeder Käselaib frei von künstlichen Zusatzstoffen ist. Der Appenzeller wird je nach Reifegrad in drei Stufen unterteilt: Classic, Surchoix und Extra. Diese Sorten sind in vielen Supermärkten zu finden.

 

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