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Nudeln & Co. richtig lagern und verwerten

Wer Pasta, Soße und Käse richtig lagert und Reste der Lebensmittel verwertet, rettet sie vor dem Müll. Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland isst mindestens einmal pro Woche Nudeln. Reste landen aber leider häufig im Müll und tragen zum Lebensmittelabfallberg deutscher Privathaushalte von 6,7 Millionen Tonnen jährlich bei. Hier gibt es die wichtigsten Tipps zu Lagerung und Resteverwertung von Pasta, Soße und Käse.

Keime fernhalten: Frische Nudeln verderben sehr schnell. Sie sollten deshalb immer gut gekühlt sein und in drei bis vier Tagen aufgebraucht oder eingefroren werden. Vorgegarte Pasta hält einige Wochen in der geschlossenen Originalverpackung. Getrocknete Nudeln lassen sich bis zu einem Jahr aufbewahren und können sogar deutlich länger lagern als das Mindesthaltbarkeitsdatum angibt. Ist es überschritten, sollte man die Ware allerdings gründlich prüfen: Wenn etwas gut aussieht, riecht und schmeckt, ist es meistens auch noch gut. Wichtig ist, Nudeln bei mäßigen Temperaturen und trocken in einem dicht schließenden Behälter aufzubewahren. Es spielt dabei keine große Rolle, ob die Packung bereits geöffnet ist. Bunte Nudeln können durch Lichteinfall mit der Zeit die Farbe verlieren, deshalb sind sie aber noch kein Fall für den Müll.

Austrocknen und Nudelmatsch verhindern: Harte oder durchgeweichte Pasta landet schnell im Müll. Vor dem Austrocknen schützen geschlossene Behälter. Geeignet sind verschließbare Plastikdosen und abgedeckte Schüsseln. Die Pasta sollte aber vorher zwei bis drei Stunden auskühlen. Erst dann geht es in die Behälter. Sonst kann sich Schwitzwasser bilden, in dem die Nudeln durchweichen. Soßenreste am besten getrennt von der Pasta aufbewahren. Beim Aufwärmen erst die Soße aufkochen, dann die kalten Nudeln zugeben und miterhitzen. Dadurch werden sie nicht zu weich.

So halten Nudelreste länger: Pasta-Reste gehören in den Kühlschrank. Auf dem obersten Brett halten Nudeln dort abgedeckt ein bis zwei Tage. Vor dem Essen sollte man sie anhand von Geruch und Aussehen auf Frische prüfen.

Soßenleben verlängern: Übrig gebliebene Soße lässt sich einige Tage in einem verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Nicht aufgebrauchte Soßen-Tetrapacks lassen sich mit einer Heftklammer verschließen. Angebrochenes Pesto hält vier bis fünf Tage, selbstgemachte Hackfleischsoße im untersten Kühlschrankfach bis zu zwei Tage. Tomatensoße lässt sich auch einkochen, sodass sie in Einmachgläsern in der Speisekammer etwa drei Monate hält. Achtung: Carbonara-Soße ist ein Sonderfall. Da sie mit rohem Ei hergestellt wird, sollte man sie gut kühlen und noch am Tag der Zubereitung essen. Sonst droht eine Salmonelleninfektion.

Wie Parmesan lecker bleibt: Es lohnt sich, Parmesan und Grana Padano am Stück zu kaufen. So halten sie vier Wochen und damit noch länger als in geriebener Form. Die beste Vorsorge gegen Sporen: Käsestücke nicht in Cellophan, sondern in ein Leinentuch wickeln und ins Gemüsefach des Kühlschranks legen. Alternativ kann Hartkäse auch im Papier oder einer Käsedose im mittleren Kühlschrankfach aufbewahrt werden. Etwas weißlicher Schimmel ist bei Grana Padano und Parmesan übrigens noch kein Grund, den Käse wegzuwerfen. Befallene Stellen lassen sich einfach großzügig wegschneiden. Achtung: Diese Regel gilt nur für Hartkäse.

 

Quelle: Zu gut für die Tonne!

 

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