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Die Erfolgsgeschichte der Konserve

Dank dieser simplen Erfindung wurde es möglich, Lebensmittel haltbar zu machen und so unabhängig von der Saison zu genießen. Wir erzählen die Geschichte des Konservierens und geben Tipps rund um Haltbarkeit und Lagerung unserer heutigen Konserven.

Napoleons Haltbarkeitswunder

Der Ehrentag der Konservendose am 25. August fällt auf das Datum, an dem sich 1810 der Brite Peter Durand die Metalldose patentieren ließ. Erfunden wurde diese Konservierungsmethode allerdings von dem Pariser Zuckerbäcker François Nicolas Appert. Er folgte einem Wettbewerbsaufruf von Napoleon Bonaparte, der 12.000 Goldfranken für denjenigen auslobte, der es verstand, Nahrung für die Armee dauerhaft haltbar zu machen. Appert entdeckte schließlich, dass Lebensmittel bei 100 Grad Celsius sterilisiert und unter Luftabschluss konserviert werden konnten. Bakterien und Mikroorganismen hatten so keine Chance mehr und Obst, Gemüse und Fleisch wurden für lange Zeit genießbar.

 

Konservierungsverfahren gab es allerdings schon lange vor Napoleons Zeiten. Bereits in der Steinzeit haben die Menschen Haselnüsse geröstet, um sich von der täglichen Nahrungssuche unabhängiger zu machen. Die Römer legten Gemüse in Öl und Früchte in Honig ein. Sie räucherten Fleisch und kochten Lebensmittel in Salzwasser ab. Im Mittelalter war es vor allem das Salz, in dem Fisch und Fleisch gepökelt und damit haltbarer gemacht wurden.

Saisonunabhängig Vorräte lagern

Ob Einkochen, Einlegen, Dörren, Pökeln oder Räuchern: Ohne die verschiedenen Konservierungsmethoden würden viele Lebensmittel schnell verderben. Auch unsere heutige Lebensmittelindustrie wäre eine ganz andere, gäbe es die Konserve nicht. Sie war und ist eine begehrte „Zeitkapsel“, die es ermöglicht, auch unabhängig von der Saison und von Tiefkühlschränken, Obst und Gemüse auf den Tisch zu bekommen.

 

Gegenüber frischen Nahrungsmitteln haben Konserven den großen Vorteil, dass du sie einfach im Regal oder Vorratsschrank lagern kannst. Sie müssen weder gekühlt noch gefrostet werden und sind dennoch sehr lange haltbar. Die luft- und lichtundurchlässige Verpackung schützt nicht nur vor Mikroorganismen, auch Vitamine bleiben in der Dunkelheit besser erhalten.

Auch Konserven können verderben

Konserven sind wahre Haltbarkeitswunder. Vollkonserven sind fast unbegrenzt lagerbar, wenn du sie unter 40 Grad Celsius aufbewahrst. Allerdings kann sich der Inhalt in Konsistenz, Farbe und Geschmack verändern, wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist.

 

Manchmal können aber auch Konserven verderben. Du erkennst es an gewölbten Dosendeckeln oder Gläsern, die nicht mehr vakuumverschlossen sind. Stellst du nach dem Öffnen einer Konserve fest, dass die Flüssigkeit merkwürdig trüb ist oder ungewöhnlich riecht, entsorge den Inhalt besser. Auch Lebensmittel aus eingedellten oder gar rostigen Konserven solltest du nicht mehr verwenden. Bei verdorbenen Lebensmitteln in Metalldosen besteht die Gefahr einer Lebensmittelvergiftung.

 

Sobald eine Konserve geöffnet ist, fülle den Inhalt in ein verschließbares Behältnis aus Porzellan oder Kunststoff um. So vermeidest du, dass zum Beispiel Pfirsich- oder Mandarinenreste mit dem Metall der Dose reagieren. Besonders saure Lebensmittel wie Obst oder Tomaten und auch Pilze, denen Zitronensäure zugesetzt wird, neigen dazu, das Zinn aus der Dose herauszulösen. Der Geschmack der Lebensmittel kann sich dadurch verändern. Im Kühlschrank kannst du Übriggebliebenes aus Konservendosen in einer verschlossenen Plastikschale einige Tage lang aufbewahren.

 

Quelle: Zu gut für die Tonne!

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