Tipps & Tricks

Planen Sie in nächster Zeit
den Kauf einer neuen Küche?

Dann sollten Sie bei der
Planung einiges bedenken:

Die Tupperparty® feierte 2008 ihren 60. Geburtstag!
Und ist so jung wie nie!


Dass die Kunden heute nach wie vor auf die Partys strömen, sodass alle 2,5 Sekunden eine neue Tupperparty® irgendwo auf der Welt starten kann, war bei der Gründung von Tupperware nicht abzusehen. Denn  Unternehmensgründer Earl S. Tupper, der die Behälter für Küche und Haushalt aus dem damals völlig neuen Material Kunststoff entwickelt hatte, setzte im Vertriebsbereich zunächst auf eine naheliegende Idee: den Vertrieb über den Einzelhandel. Doch der wirtschaftliche Erfolg blieb hinter den Erwartungen zurück.

Das Tupperparty®-Prinzip

Der Anfang
1947. In einer kleinen Wohnung in Detroit, USA, sagt eine Frau zu ihrer Mutter: „Die Beratung, die die Vertreterin da gerade gemacht hat, die traue ich mir auch zu und die könnte ich auch viel besser!“ Der Name der Frau war Brownie Wise und das Unternehmen, bei dem sie dann als Beraterin begann, war das Direktvertriebs-unternehmen Stanley Home Products.

Brownie Wise, 1913 in Georgia als Tochter eines Installateurs und einer Hutmacherin  geboren, erweist sich bei Stanley Home Products als wahres Verkaufsgenie. Kurz darauf kommt sie mit Tupperware-Produkten in Kontakt, die sie sehr praktisch und schön findet. Leider aber, so sagte sie einmal, habe sie drei Tage gebraucht, um das Prinzip des Deckels zu verstehen. Das brachte sie auf die Idee, diese besonders erklärungsbedürftigen Produkte über ein Heimvorführungssystem, sogenannte „home parties“ zu vertreiben. Diese Vertriebsidee hat sie ab 1948 mit viel Wissen, Fleiß und Intuition zu einem der erfolgreichsten Vertriebssysteme der Welt ausgebaut: der Tupperparty®.

Die Tupperparty® war schon nach dem Konzept von Brownie Wise mehr als eine reine Verkaufsveranstaltung, sie beinhaltete nicht nur die Präsentation der Produkte, sondern auch Spiele und Spaß und die Weitergabe von Rezepten und Tipps. Aufgrund des überragenden Erfolgs der Tupperparty® nahm Earl S. Tupper selbst schon 1948 mit Brownie Wise Kontakt auf, denn der Verkauf über den Einzelhandel lief nach wie vor nicht zufriedenstellend. Nach kurzer Zeit übertrafen dann die Verkaufsergebnisse der Beraterinnen und Berater von Brownie Wise die Verkaufszahlen im Einzelhandel bei weitem. Im Jahr 1951 rief sie wegen eines Lieferproblems in der Tupperware-Zentrale an und wollte Earl S. Tupper persönlich sprechen. Dabei erzählte sie ihm, er könne sein Geschäft noch einmal deutlich steigern, wenn er ausschließlich über die Tupperparty® verkaufen und seine Einzelhandels-aktivitäten komplett einstellen würde. Earl S. Tupper nahm ihren Rat an, stellte Brownie Wise sofort als Direktorin einer Direktvertriebsorganisation ein und zog alle Produkte aus dem Einzelhandel zurück.

Heute ist Tupperware eines der größten und erfolg reichsten Direktvertriebsunternehmen der Welt. Die Basis für den Erfolg war, dass neben einem genialen Erfinder eine charismatische Verkäuferin mit der richtigen Vertriebsidee das Unternehmen in den Anfangsjahren geführt hat.

 

Und hier geht es zur Tupperparty®

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Percy Bongers (Chefredaktion)

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