Küchenformen

Für welche Form man sich
entscheidet, hängt von den
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Architektur«.

Experten-Rat von Fertighaus-Hersteller Schwabenhaus

Für viele ist die Küche der Kommunikationsmittelpunkt. Hier kommt die Familie zusammen, um gemeinsam zu kochen, essen oder den Tag Revue passieren zu lassen. Daher sollten Bauherren, die sich den Traum vom Eigenheim erfüllen, rechtzeitig die Küchengestaltung in die Planung mit einbeziehen und überlegen: Soll es eine funktionale Arbeits- oder eine einladende Wohnküche werden? Passt die alte Küche in das neue Domizil? Muss diese erweitert werden oder ist aufgrund der Gegebenheiten sogar eine Neuanschaffung sinnvoll? Nur so lassen sich später die notwendigen Anschlüsse für Wasser und Strom an den richtigen Stellen installieren. Wie man bei der Planung richtig vorgeht, damit diese zu seinen Bewohnern und deren Tagesabläufen passt sowie zum Wohlbefinden beiträgt, erklärt Diplom-Ingenieurin Urte-Susanne Keller, Vertragsarchitektin der Firma Schwabenhaus.

Zu Beginn der Planung sollten sich Bauherren mit ihren Wohnbedürfnissen und typischen Gewohnheiten auseinandersetzen und sich überlegen, ob die Küche häufig genutzt wird, ob genügend Platz für Gäste vorhanden sein soll oder ob ein offener Grundriss infrage kommt, damit von Raum zu Raum kommuniziert werden kann. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, den Raum mit seiner vorhandenen Grundfläche optimal auszunutzen, für ausreichend Stellfläche und Bewegungsfreiheit zu sorgen und dabei immer auf die Gegebenheiten wie die lichte Raumhöhe oder die gewünschte Haustechnik zu achten.

Ein Raum - viele Möglichkeiten

Die Planung ist das A und O. Entscheiden sich zukünftige Hausbesitzer für eine neue Küche, gibt es verschiedene Grundrisse wie L-, U- oder G-Form oder mit Kücheninsel. Ist die Wahl getroffen, empfiehlt die Diplom-Ingenieurin bereits nach dem ersten 1:100 Entwurf parallel mit dem Küchenplaner Kontakt aufzunehmen und ihn während der Hausplanung miteinzubeziehen. Denn in der frühen Phase kann der Architekt noch Änderungen vornehmen und auf die Küchenplanung eingehen – beispielsweise Innenwände verrücken oder Fenster anderweitig platzieren.

Alte Küche ins neue Heim

„Soll eine vorhandene Küche mit in das neue Heim, so ist ein genaues Aufmaß der Küche zu berücksichtigen“, betont Urte-Susanne Keller. Dabei muss genau definiert werden, wo sich Anschlüsse für Strom, Wasser und Abwasser sowie der Abluftöffnung für die Dunstabzugshaube befinden müssen. Weiterhin sind Wandbeschaffenheit, mögliche Nischen oder Vorsprünge und die Winkel der Wände für die Planung äußerst wichtig. Zudem rät die Architektin Bauherren, die ihre bestehende Kücheneinrichtung mitnehmen möchten, mit dem damaligen Küchenplaner oder -bauer Rücksprache zu halten. Er weiß am besten, inwieweit Änderungen oder Erweiterungen vorgenommen werden können und ob es das Möbelprogramm – falls erweitert wird – überhaupt noch gibt. Bei einem Küchenumzug in neue Räume ist es außerdem wichtig, die Elektrogeräte zu prüfen. In der Regel sollten sie ohnehin nach einigen Jahren ersetzt werden. Hinzu kommt, dass meistens auch die Arbeitsplatte an die neuen Gegebenheiten angepasst werden muss oder sogar ein Neukauf ansteht. Bauherren müssen dabei den Ab- und Aufbau der Küche in ihrer finanziellen Kalkulation berücksichtigen, der beim Kauf einer neuen Küche enthalten ist. „Ob sich die Mitnahme der alten Küche wirklich finanziell lohnt, sollten Bauherren im Vorfeld genauestens prüfen und durchrechnen“, rät Keller.

 

Weitere Informationen und Produkte finden Sie unter: www.schwabenhaus.de

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